Unsere Wissensseite im Überblick

Häufig gestellte Fragen:

- Was soll man beim Kesselkauf beachten?
- Lohnt es sich umzustellen?
- Brauche ich unbedingt einen neuen Schornstein?
- Reinigungsaufwand der jeweiligen Brennertypen
- Unterschiede zwischen Verbrenner und Vergaser
- Unterschied zwischen normalem Kamin und wassergeführten Kamin
- Was ist ein Kombikessel?
- Was ist besser? Elektrische Zündung oder Gluterhaltung?
- Nachrüstsatz zum Öl - und Gaskessel
- Nachrüsten von Gasthermen
- Benötige ich einen Pufferspeicher?
- Thermische Ablaufsicherung (Sicherheitswärmetauscher)
- Kessel 14,9 kW bringt das was?
- Kessel Sommer- und Winterbetrieb


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Was soll man beim Kesselkauf beachten?

Bevor man sich entscheidet, welchen Kessel man kaufen möchte, sollte man sich ein paar Fragen stellen:
An welches Heizmaterial komme ich günstig ran?
Welchen Schornstein habe ich in meinem Haus?
Welchen Kessel darf ich an meinem Schornstein anschließen?
Was will ich mit der neuen Heizung erreichen?

Bin ich eher der bequeme Typ der eher gar nichts machen will, oder derjenige der beruflich sehr engagiert ist und einfach keine Zeit hat?
Dann kommt nur der vollautomatische Kessel mit Freifall brenner für mich in Frage. (dieser benötigt kaum Reinigung) (z.B.: Pellets Favorit).
    Bin ich jemand der gerne etwas am Haus macht, jedoch wenig Zeit hat?
Bin ich jemand der gerne etwas am Haus macht, jedoch wenig Zeit hat?
Dann kommt für Sie in Frage, der vollautomatische Kombikessel auf Pellets („Phönix“) wo Sie, wenn Sie keine Zeit haben, vollautomatisch Heizen können, aber wenn Sie Zeit und Lust haben, können Sie auch in der vorhandene Feuerstelle manuell Stückholz verheizen.

Oder bin ich der handwerkliche Typ der ein wenig Zeit investieren kann und nicht zu viel
Vertrauen zur Elektronik hat und auf seinen Stromverbrauch achtet? (keine elektrische
Zündung)
Dann kommt nur der teilautomatische Kessel für mich in Frage mit Retortenbrenner
(der etwas mehr reinigungsintensiv ist) (z.B.: Comfort Universal oder Compakt Plus)
Bin ich der handwerkliche Typ, der sich die ganze Zeit nehmen kann um das Heizmaterial
selber machen kann (Holz selber sägen und hacken) und vielleicht auch eigenen Wald hat?
Dann kommt für mich ein Holzkessel mit manueller Beladung in Frage (z.B.: „Biodrache P“)



Lohnt es sich umzustellen?

Es hat sicherlich jeder Hauseigentümer stark zu spüren bekommen, das die Öl und Gaspreise seit Jahren steigen.
Und dagegen bleibt der Preis von Holz und Pellets relativ stabil und manchmal ist der Preis auch Saison bedingt niedriger.
In laufe der Jahre ist der Firma „billigheizen24.com“ gelungen, mehrere Hauseigentümer glücklich zu machen mit einer Heizanlage wodurch die Kunden auf die Jahre zu Geldersparnissen gekommen sind. Der durchschnittliche Hausbesitzer der im Jahr für sein Gas oder Öl etwa 2.000,00 € bis 3.000,00 € (Altbau) ausgegeben hat, ist laut den Erfahrungsberichten unserer Kunden, von ein Drittel bis mehr als die Hälfte günstiger gekommen. Ob sich die Heizanlage schnell oder spät Amortisiert, hängt davon ab, wieviel haben wir für die Anschaffungskosten ausgegeben?
Je teurer der Kessel, (muss ich einen neuen Schornstein bauen?) und der Einbau, um so weniger lohnt sich der ganze Umbau.

3000 ltr Öl entsprechen einen Heizwert vom 6 Tonnen Pellets oder 36 Schüttraummeter Hackgut Es ist der durchschnittliche Verbrauch vom einem Einfamilienhaus pro Jahr.
Die Ersparnisse können Sie sich selber ausrechnen, die sind umso größer je höher der Gas und Ölpreis.

Heizwert   Öl 3000 ltr.    30.000,00 kW/h
Heizwert   Pellets 6 Tonnen    28.800,00 kW/h
Hackgut   36 Schüttraummeter     28.900,00 kW/h

Ende 2006 betrug die Ersparnis im Vergleich zu Öl bei Pellets 31% und bei Hackgut 64 %.
Im Mai beträgt die Ersparnis 58% wenn man von Öl auf Pellets umsteigen würde (angenommen der Ölpreis beträgt 0,94 €/ltr.
Und die Pellets für 200,-€ pro Tonne.


Brauch ich unbedingt einen neuen Schornstein?

Wenn ich einen alten, jedoch gut erhaltenen Schornstein habe, kann ich an diesen nur bestimmte Kessel anschließen.
In Frage kommen hierfür Kessel mit höherer Abgastemperatur, mit nicht so sehr hohem Wirkungsgrad z.B.: Holzkessel (kein Holzvergaser).
An normalen gut erhaltenen Schornsteinen, kann man auch einen Kamin anschließen oder einen teilautomatischen Kessel z.B.: "Comfort Universal", "Comfort Plus" wie auch die Holzhackschnitzelkessel "Pinocchio" oder "Agrouniversal".
Für die vollautomatischen Pelletskessel mit hohem Wirkungsgrad (z.B.: "Pellets Favorit" und "Phönix") benötigen wir einen feuchte- und säureresistenten Schornstein. Dieser kann aus Keramik oder Edelstahl sein.
Man darf nie vergessen, je höher der Wirkungsgrad vom Kessel, um so kälter und feuchter sind die Abgase.


Reinigungsaufwand der jeweiligen Brennertypen

In unserer Produktpalette (billigheizen24.com) unterscheiden wir Kessel mit 3 Brennertypen.
Die wenigste Arbeit hat der Kunde sicherlich mit dem Freifallbrenner (ein normales Rost, wo die Pellets frei von oben darauf fallen und verbrennen).
Diese Konstruktion verlangt sehr wenig Reinigung.
Da das Rost ein freies Gussteil ist, passiert die Verbrennung mit viel Luft, dadurch entsteht keine Verschmelzung und Verkrustung, daher ist selten eine Reinigung notwendig.
Der Retortenbrenner ist ein geschlossener Brenner, wo die Pellets von hinten oder von oben in den Brenner hinein befördert werden.
Diese Brenner sind im Verbrauch sehr sparsam, aber dem Verbrennungsprozess steht weniger Luft zur Verfügung (im Vergleich zum Freifallbrenner). Daher entstehen in der Heizsaison durch das Schwitzen des Kessels, der Feuchteempfindlichkeit der Pellets und dem Harzanteil der Pellets manchmal Verkrustungen.
Durch die hohen Temperaturen im Brenner erfolgt dann eine Verkohlung und festbacken dieser Rückstände. Dann muss der Kunde damit rechnen, dass er aller paar Wochen, den Brenner ordentlich reinigen muss.
Schubladenbrenner (Kessel "Comfort Universal" auf Kohlenstaub) diese Brenner sind geschlossene Brenner in Form einer Schublade.
Da diese mit Kohlenstaub betrieben werden, entsteht keine Verkrustung oder Verschmelzung (darf gar kein Harz enthalten, wie bei Holz), da muss schon häufig gereinigt werden, jedoch ist die Reinigung nicht so Zeitintensiv, weil der Ruß sich wesentlich leichter entfernen lässt als bei Pelletsverschmelzung.


Unterschiede zwischen Verbrenner und Vergaser

Das häufigste Thema bei vielen unserer Kunden, ist Altholz und Abfallholz.
Man muss wissen, dass man in einen Holzvergaserkessel nur frisches Holz (2 Jahre gelagertes mit einem Feuchtigkeitsgehalt von maximal 20%) verheizen darf.
Der Holzvergaser, wie der Name schon sagt, vergast das Holz.
Daher ist Altholz nicht geeignet, weil da nichts mehr drin ist, was vergast werden kann.
Die Regel lautet: Wenn das Holz so alt ist, dass weder Holzwurm, noch Holzbock daran fressen wollen, ist es auch nicht mehr für den Vergaser geeignet.
Wenn sie Bauholz und Altholz verfeuern möchten, kommt für Sie nur ein normaler Festbrennstoffkessel in Frage.
Da spielt keine Rolle ob frisch, alt oder Abfallholz.
Wobei wir mit Altholz kein belastetes Abfallholz, wie Türen, Fenster und alte gestrichene Dielung meinen.
Solches Holz gehört nur auf die Deponie. Wir reden von dem, welches schon seit Urzeiten hinter Omas Schuppen lagert.
Man soll grundsätzlich trockenes Holz verheizen.
Je nasser das Holz, um so schlechter ist der Wirkungsgrad vom Kessel.
Der Verbrenner trocknet das noch feuchte Holz und wird nicht so leicht durch die Säure des Holzgases zerstört.
Beim Holzvergaser wird diese Problematik zu verhindern versucht durch den Einbau von Keramikinnenschalen.
Oft ist dann aber die kälteste Stelle die Aufhängung zwischen der Keramik und dem Stahlbrennrahmen.
Und genau dort, sammelt sich auf Grund, der Kondensation die aggresive Säure des Holzvergasungsprozesses.
Dort durchrostet der Kessel am schnellsten, trotz oder gerade wegen der Keramikschalen.
Man geht von 0,8 mm pro Jahr des Stahles aus.
Jetzt brauchen Sie nur zu rechnen, wie dick der Kesselstahl ihres Holzvergasers ist, und dann können Sie es sich ausrechnen, wann es sinnvoll ist, diesen auszuwechseln. Es wird aber auch von Vergasern berichtet, die schon 20 Jahre halten.
Also hier entscheide bitte jeder selbst.

Unterschied zwischen normalem Kamin und wassergeführten Kamin

Ein normaler Kamin ist ein Kamin in der Form die wir seit Jahrtausenden kennen.
Eine Feuerstelle, in der man Holz auflegt und sich am Kamin aufwärmen kann.
Es sieht schön aus, bringt Wärme, jedoch hält die nur so lange, wie das Feuer brennt.
Sobald das Feuer ausgeht, ist die Wärme weg, weil Sie nicht gespeichert werden kann.
Ähnlich dem alten "Kanonenofen", den wir noch aus Opas Werkstatt kennen. Schnell heiß und schnell kalt!
Ein solcher Kamin ist mehr für das optisch Schöne da, als für die Effizienz.
Wenn man die Wärme effizient nutzen möchte, sollte man sich einen wassergeführten Kamin anschaffen.
Die wasserummantelten Kamine oder Kaminkasetten sind so etwas, bei denen man das Schöne mit dem Praktischen verbindet.
Ein wassergeführter Kamin kann die anfallende Wärme speichern, indem er sie durch seinen Wärmetauscher an den Heizkreis, einen Pufferspeicher oder einen Boiler zur Warmwasserbereitung abgibt. Diese Systeme erreichen heute schon Wirkungsgrade von 70% - 94 %.
Ein wassergeführter Kamin kann in vielen Häusern als Zentralheizung oder Alleinheizung den Kessel komplett ersetzen.


Was ist ein Kombikessel

Der Kombikessel ist ein automatischer Kessel mit manueller Feuerstelle für Scheitholz.
Er verbirgt in sich eigentlich zwei Kessel.
Es bedeutet man kann automatisch heizen(mit Pellets oder Holzhackschnitzel) Man hat jedoch oben drüber in dem gleichen Kessel eine zusätzliche Feuerstelle für Stückholz.


Was ist besser? Elektrische Zündung oder Gluterhaltung?

Unter einem vollautomatischen Kessel verstehen wir einen Kessel mit elektrischer Zündung.
Unter einem teilautomatischen Kessel verstehen wir einen Kessel ohne elektrischer Zündung wo die Flamme durch die Gluterhaltung fortbestehen bleibt.
Die elektrische Zündung sorgt dafür, dass wenn die Temperatur im Kessel gesunken ist, die Flamme erneut entzündet wird und der Kessel hoch geheizt wird.
Es ist von Vorteil, dass der Kessel nicht von Hand gefeuert werden muss, jedoch die elektrische Zündung verbraucht Energie und kann wie jedes Teil kaputt gehen. Die Kessel mit Gluterhaltung werden einmal am Anfang der Heizsaison per Hand angezündet.
Man stellt auf der Steuerung die Zubringzeiten (des Heizmaterials), der Schnecke und die Pausen ein.
Wenn der Kessel die gewünschte Temperatur erreicht hat, geht er in die sogenannte Gluterhaltungsphase über (schaltet also auf Sparflamme), das heißt; die Pausezeiten der Schnecke sind lang und in gewissen einprogrammierten Abständen wird nur so viel Heizmaterial zugeführt, dass der Kessel nicht ausgeht.
Ob dabei mehr Heizmaterial verbraucht wird, als bei Kesseln mit elektrischer Zündung ist schwer nachvollziehbar.
Wenn der Kessel in Gluterhaltung ist, wird er gleichzeitig erwärmt und die Temperatur wird konstant gehalten.
Es gibt keine größere Temperaturabsenkung, dadurch braucht er nicht so viel Heizmaterial, um die vorgegebene Temperatur zu erreichen.
Die Kessel mit Gluterhaltung sind einfach in der Bedienung, wie das viele glauben, müssen diese nicht jeden Tag erneut angefeuert werden. Das Anheizen begrenzt sich auf ausmachen und wieder anzünden im Fall des Reinigungseinsatzes.
Ob der Heizmaterialverbrauch höher ist, konnten unsere Kunden bislang nicht feststellen.
Also ist es jedermans und jederfraus Entscheidung, ob ein Kessel mit elektrischer Zündung oder Gluterhaltung der passende ist.
Es sind beide gut. Das eine ist bequemer, bei dem anderen kann man sagen, was man nicht hat, kann nicht kaputt gehen.
ACHTUNG! Wenn Sie einen automatischen Kessel mit Erbsenkohle betreiben wollen, kaufen Sie einen ohne elektrischer Zündung, weil Erbsenkohle nicht elektrisch gezündet werden kann.


Nachrüstsatz für Öl - und Gaskessel

Es ist sicherlich vielen nicht bekannt, dass man auch bestehende Anlagen auf Öl oder Gas auf Pellets umrüsten kann.
Wir bieten Pelletsbrenner (z.B.: "Biomix" oder "Schlauer Max") mit einer Zufuhreinrichtung.
Die von uns angebotenen Brenner können anstatt des Öl - oder Gasbrenners in die bestehenden Gas - oder Ölkessel mit 4 Schrauben eingebaut werden. So kann die bestehnede Öl - oder Gasanlage voll integriert werden.
Man hat keine größeren Montagekosten und somit ist der finanzielle Aufwand verkraftbar.
Natürlich lohnt sich das Nachrüsten nur bei Anlagen die noch mehrere Jahre funktionieren können, wo der Wirkungsgrad noch gut ist und das Alter noch ein paar störungsfreie Jahre verspricht.


Nachrüsten von Gasthermen

Sicherlich würden sich viele wünschen, Ihre bereits bestehende Therme nachzurüsten.
Leider ist es nicht möglich eine Gastherme nachzurüsten, weil eine Therme keinen Brennraum besitzt.
Daher gibt es keinen Platz wo man einen Pelletsbrenner einsetzen könnte. Leider, können wir da nicht helfen.
Aber prüfen Sie bitte, ob unser "Pellets Favorit" für Sie nicht eine platzsparende Alternative ist!


Benötige ich einen Pufferspeicher?

Grundsätzlich ist der Anschluss eines Pufferspeichers von Vorteil.
Die Wärme, die im Kessel entsteht, kann ersteinmal in dem Pufferspeicher gespeichert, also gelagert werden.
Sie kann in den Stoßzeiten, wo viel Wärme benötigt wird, angefordert werden.
Ein eingebauter Pufferspeicher sorgt auch für mehr Sicherheit bei Kesseln mit großer Feuerstelle, wo auf einmal viel Hitze entsteht und das von unserem Heizsystem nicht immer in der Zeit angefordert wird.
Sozusagen ist ein Pufferspeicher wie eine Batterie, die für die Sicherheit sorgt und die entstandene Wärme (Energie) akkumulieren kann. Somit schützt sie den Kessel vor dem Überhitzen (im schlimmsten Fall, vor einer Explosion).
Der Anschluss eines Pufferspeichers bei einem Festbrennstoffkessel auf Holz, wie auch bei einem Holzvergaser ist auf jeden Fall zu empfehlen.
In manchen Fällen wird dies sogar vom Schornsteinfeger verlangt.
Dieses zu tun, würden wir Ihnen auch empfehlen, wenn Sie einen Kombikessel mit einer Feuerstelle für Stückholz einbauen oder bei einem wassergeführten Kamin.
Wenn Sie einen reinen vollautomatischen Pellets- oder Holzhackschnitzelkessel einbauen, ist der Anschluss eines Pufferspeichers nicht zwingend erforderlich.
Ein vollautomatischer Kessel mit einem Zufuhrsystem dosiert das Heizmaterial konstant in kleinen Mengen, dadurch ist das entstehen von viel überschüssiger Wärme fast ausgeschlossen.
Falls der Strom mal ausfallen sollte kann auch kein Heizmaterial zugeführt werden, da die Schnecke nicht mehr arbeiten kann und die kleine Menge des Heizmaterials , die sich noch im Brenner befindet kann nicht zum Überhitzen führen.
Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, können Sie sich vor Überhitzung bei vollautomatischen Kesseln absichern mit dem Anschluss einer thermischen Ablaufsicherung.


Thermische Ablaufsicherung

Thermische Ablaufsicherung ist eine Art Sicherung die im Notfall verhindern soll, dass der Kessel sich so überhitzt, dass er explodiert.
Wir unterscheiden zwei Sorten von thermischen Ablaufsicherungen:
mit einer Funktion:
Ablaufsicherung mit einer Funktion tut im Fall einer Überhitzung das heiße
Wasser aus dem Kessel ablassen und so verhindert Sie, dass der Kessel immer
mehr unter Druck steht. Somit kommt es nicht zum zerreißen des Kessels.
Sicherheitswärmetauscher mit einer Funktion werden dort eingesetzt, wo in einem Kessel oder Kamin kein Sicherheitswärmetauscher fest eingebaut worden ist.
mit zwei Funktionen:
thermische Ablaufsicherung mit Doppelfunktion werden im Fall einer
Überhitzung, dass heiße Wasser aus dem Kessel ablassen und das kalte Wasser zufügen.
So wird der Druck von dem Kessel gesenkt und gleichzeitig wird der Kessel
auf normale Temperatur abgekühlt.
Sicherheitswärmetauscher (so genannte externe Sicherheitswärmetauscher) mit Doppelfunktion werden dort eingesetzt, wo kein fest eingebauter Sicherheitswärmetauscher vorhanden ist.

Hier erklären wir, warum das Überhitzen bei einem vollautomatischen Kessel kaum vorkommt.
Ein vollautomatischer Kessel mit einem Zufuhrsystem dosiert das Heizmaterial konstant in kleinen Mengen, dadurch ist das Entstehen von viel überschüssiger Wärme fast ausgeschlossen.
Falls der Strom mal ausfallen sollte (kann auch kein Heizmaterial zugeführt werden, da die Schnecke nicht mehr Arbeiten kann) die kleine Menge des Heizmaterials , die sich noch im Brenner befindet kann nicht zum Überhitzen führen.
Dies ist ganz anders als bei einem Festbrennstoffkessel auf Holz.
Bei Kesseln mit großer Feuerstelle entsteht auf einmal viel Hitze, das kann von unserem Heizsystem nicht immer benötigt werden.
Da die Feuerstelle groß ist, entsteht auf einmal viel mehr Wärme, als bei einem vollautomatischen Kessel mit kleinem Brenner.


Kessel 14,9 kW bringt das was?

Viel Arbeit, wenig Freizeit!
Begründung:   kleine Feuerstelle, das Holz muss klein gehackt werden. Die Kosten, die Sie bei
Schornsteinfegermessungen einsparen, müssen Sie dann durch Ihre Freizeit bezahlen in der Sie viele Stunden das Heizmaterial klein hacken müssen.


Kessel Sommer - und Winterbetrieb

Unter Betrieb des Kessels im Winter verstehen wir; Heizen und Warmwasserbereitung.
Unter Betrieb des Kessels im Sommer verstehen wir; nur die Warmwasserbereitung.
Für die Warmwasserbereitung im Sommer eignen sich sehr gut, der Kessel "Pellets Favorit" und "Phönix".
Wenn man ganz sparsam sein möchte, kann man im Sommer die Warmwasserbereitung nur mit Stückholz betreiben ("Phönix", "Comfort Universal" und "Comfort Plus").
In der Regel reicht es aus, wenn Sie im Sommer, um das Brauchwasser zu erwärmen, jeden 2. Tag den Kessel 2 Stunden lang mit Holz heizen. Bei Kessel ohne Feuerstelle für Stückholz, kann man auf der Steuerung auf Sommerbetrieb einstellen. Da arbeitet nur die Warmwasserpumpe und es wird nur ganz wenig Heizmaterial benötigt, weil nur der Boiler erwärmt wird.
ACHTUNG! Warmwasserbereitung im Sommer bei Kesseln ohne elektrische Zündung, funktioniert genauso wie bei Kesseln mit Stückholz.
Man sollte jeden 2. Tag den Kessel 2 Stunden lang laufen lassen. Es bedeutet das gleiche wie bei Stückholz; ein wenig Arbeit, jedoch Stromersparnis (da elektrisch nicht gezündet wird).


Hier haben Sie den Text nochmal in PDF Format:
Wissen


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Durchschubsbrennerfür Holzhackschnitzel und Agrarabfälle

Durchschubbrenner



Der Durchschubbrenner sieht aus wie ein Förderband oder eine Schublade, an der zwei Seiten offen sind.
Das Heizmaterial wird mit einem Zufuhrsystem in den Brenner hinein befördert.
Das Heizmaterial wird bei jeder neuen Ladung durch den Brenner geschoben.
Somit wird der Brenner jedes mal neu Beladen und gleichzeitig gereinigt.
Solche Art von Brenner ist sehr komfortabel, weil er kaum Reinigung benötigt.
Besitzt keine automatische Teile oder Federn, so kann es auch nicht kaputt gehen.



Vorteile:
   - komfortabel, da selten zu reinigen durch Hinterlüftung, keine Verkokung sehr robust

Nachteile:
   Keine bekannt





Freifallbrenner mit Freifall für Pellets und Agrarpellets

Freifallbrenner



Freifallbrenner wie der Name schon sagt, funktionieren so, dass die Pellets von oben frei in die Feuerstelle fallen und dort verbrennen. Die Asche fällt nach unten und das Heizmaterial wird aus dem Behälter oder Silo mit einem Zufuhrsystem nach oben befördert und von oben fällt es nach unten (mit natürlicher Wirkung der Schwerkraft). Die Feuerstelle sieht meistens aus wie ein normales Rost.

Vorteile:
   Das Heizmaterial frei von oben nach unten fällt (ohne jegliche Verbindungs-Rohr) besteht keine Feuerrückschlagsgefahr. Auf einer offener Feuerstelle bildet sich kein Harz oder Kruste, da sehr wenig Reinigung benötigt wird. Das Brennrost ist aus einzelnen Gussstäben und somit einzeln zu reinigen..

Nachteile:
   Keine bekannt





Nachrüstbrenner für Ölkessel und Gaskessel

Der Nachrüstbrenner



Nachrüstbrenner sind geeignet für bestehende Öl-, Gaskessel und Festbrennstoffkessel.
Gasthermen lassen sich nicht nachrüsten, da sie keinen Brennraum haben.
Man unterscheidet in Nachrüstbrenner mit Feuerrost oder ohne Feuerrost.
Ein Nachrüstbrenner mit Feuerrost ist z.b. der "Schlaue Max" oder ohne Feuerrost der "Biomix" Brenner.
Im Nachrüstbrenner "Biomix" verbrennen die Pellets im Brenner und nur die heiße Luft wird in den Kessel geblasen.

Vorteile:
robuste erprobte Technik, einfach nachzurüsten, man spart sich die Anschaffung des Wärmetauschers (Kessel), keine Änderung der hydraulischen Installation.

Nachteile:
handwerkliches Geschick notwendig (Einbau), weitere nicht bekannt





Retortenbrenner mit oberer Brennstoffzufuhr

Der Retortenbrenner



(mit oberer Heizmaterialzufuhr) funktioniert wie ein „Topf“ In den von oben ständig neues Heizmaterial fallen gelassen wird.
Durch den ständigen Nachschub des Heizmaterials bildet sich wie ein „Pilzkopf“, dessen Oberfläche brennt.
Da die Pellets ständig in die Flamme fallen, wird das Flammenbild ständig gestört.
Da die Asche nicht über den Brennerrand in den Ascheraum fallen kann, ist eine komplizierte Entaschung notwendig.


Vorteile:
   - sehr robuster Brenner
unkaputtbar  effiziente Heizmaterialverbrennung   komfortabel

Nachteile:
   - schwer zu reinigen bei schlechten Pellets (Verharzung und Verkohlung), Das Heizmaterial von oben rein fällt, wird die Flamme gestört. Wartungsvertrag notwendig, da weder Entaschung noch Elektronik selbst zu warten sind





Retortenbrenner mit unterer Brennstoffzufuhr

Der Retortenbrenner



(mit unterer Heizmaterialzufuhr) funktioniert wie ein „Topf“, indem von unten ständig neues Heizmaterial nachgeschoben wird. Durch den Nachschub vom neuen Heizmaterial wird die Asche aus dem Brenner hinaus geschoben.
Durch den ständigen Nachschub des Heizmaterials bildet sich ein „Pilzkopf“, dessen Oberfläche brennt, bei richtiger Einstellung, sauber und regelmäßig ab.
Die Asche fällt über den Brennerrand in den Ascheraum.



Vorteile:
   sehr robuster Brenner
unkaputtbar effiziente Heizmaterialverbrennung

Nachteile:
   schwer zu reinigen
bei schlechten Pellets (Verharzung und Verkohlung)





Schubladenbrenner mit Freifall für pellets und Agrarpellets

Schubladenbrenner



Schubladenbrenner, wie der Name schon sagt, sieht in seiner Form aus wie eine Schublade.
Das Heizmaterial wird von hinten von einer Schnecke mit Drücker rein geschoben in den Brenner.
Die Asche wird hinaus geschoben aus dem Brenner durch Nachschub vom neuen Heizmaterial.



Vorteile:
   In dem Brenner kann man viele verschiedene Heizmaterialsorten verfeuern.
Nachteile:
   Keine bekannt
Copyright by A.Schwamberger / billigheizen24.com




STB Sicherung



Die STB Sicherung ist eine übergeordnete, so genannter „Temperaturbegrenzer“, der bei Überschreitung der 95°C Temperatur den Kessel vom Strom abschaltet.
Dann funktionieren auch die Pumpen nicht.
Manchmal wird bei der Überschreitung der 95°C-Grenze nur die Luftzufuhr abgestellt oder auch die Heizmaterialzufuhr.
Die Pumpen laufen jedoch weiter, abhängig vom Kessel und dem Heizmaterial, soll für die höchste Sicherheit gesorgt werden.


Elektrische Zündung



Eine Einrichtung bestehend aus Glühpatrone und einem Ventilator. Das Heizmaterial wird erwärmt (meistens 400 W Stromverbrauch) mit ununterbrochener Luftzufuhr (etwa 2 bis 3 Minuten) bis zu einem Zündpunkt der Flammenentstehung. Ob das Feuer zustande gekommen ist, oder nicht, wird durch eone Lichtschranke kontrolliert und zu der Steuerung übermittelt. Falls kein Feuer zustande kommt, wird der Prozess wiederholt. Als Glühpatronen werden heute häufig Keramikmaterialien verwendet. Diese haben eine niedrigere Stromaufnahme und sind robuster als die früher verwendeten Glühpatronen aus Metalldrähten.

Gluterhaltung



Die Gluterhaltung wird angewendet in automatischen Festbrennstoffkesseln. Dies bedeutet nichts anderes, als das dass Feuer (durch schalten auf Sparflamme) aufrecht erhalten wird. Wenn die gewünschte Temperatur am Kessel schon erreicht worden ist, schaltet der Kessel auf Sparflamme, d. h. es wird in einprogrammierten Zeitabständen kleinere Mengen von Heizmaterial zugeführt damit das Feuer nicht ausgeht und die Temperatur gehalten wird.


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